IK und AVK

Inzuchtkoeffizient (IK) und Ahnenverlustkoeffizient (AVK)

Als junger Züchter hört man immer mal die Begriffe „Inzucht“ oder „Linienzucht“ und fragt sich, was das wohl zu bedeuten hat. Jeder ist ja bestrebt gesunde Hunde, nahe des Rassestandards zu züchten und will diesbezüglich auch den richtigen Rüden für seine Hündin aussuchen. Unter „Inzucht“ versteht man die Verpaarung möglichst nah verwandter Hunde.

Bei kleiner Zuchtpopulation und am Anfang einer neuen Zucht werden manchmal Inzuchtverpaarungen bewusst angestrebt, um bestimmte Vorzüge einzelner Zuchttiere zu sichern. Aber Vorsicht, das kann schnell zu einem Problem innerhalb der Rasse mit fatalen Folgen werden:

  • verringerte Leistungsfähigkeit
  • Fehlbildung an Gliedmaßen
  • Stoffwechselstörungen
  • verringerte Fruchtbarkeit

… sind nur ein grober Umriss davon, was im Falle einer Inzuchtdepression vermehrt auf Halter und Züchter zukommen könnte.

Wenn man in den Ahnentafeln einige Generationen zurückverfolgt, dann sieht man öfter manche Namen nicht nur einmal auftauchen. Das kommt daher, dass die Abstammung der meisten Hunderassen auf einen kleinen Bestand an Urahnen aufbaut. So fragt sich manch neuer Züchter, was diese doppelten Vorfahren seines Hundes für die weitere Zucht und die damit verbundene Auswahl des Partners bedeutet, bzw. wie er damit am besten umgeht. 

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