Inzuchtkoeffizient (IK)

Der „IK“ berechnet, inwieweit die beiden Elterntiere miteinander verwandt sind. Er drückt die Wahrscheinlichkeit aus, ob zwei Gene von einem Genort derselben Herkunft sind. Da die Verteilung der Gene „Allele“ zufällig erfolgt, können Tiere aus der gleichen Verpaarung mit schlechtem IK trotzdem besser verteilte Kombinationen haben.

Der „IK“ ist die einzige Möglichkeit um den Grad der Inzucht, aufbauend auf den Vorfahren, zu messen. Hier kann man feststellen, wie sehr ein Hund auf bestimmte Vorfahren gezüchtet ist.

Berechnungsformel des „IK“ nach Wright (1922) – Amerikanischer Genetiker, der die Formel zur exakten Berechnung des IK´s entwickelte.

Die Berechnung hört sich kompliziert an. lassen sich aber mittlerweile mittels Computerprogramm auf die ein oder andere Art und Weise errechnen. Je näher das Ergebnis bei „0“ liegt, umso besser ist der „IK“. Ein Wert kleiner als 3,25% sollte in jedem Fall angestrebt werden.